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Was ist
eine Wissenslandkarte?
Eine
Wissenslandkarte kann als elektronische Variante der Gelben Seiten beschrieben
werden – sie enthält Informationen über Wissen, Informationen und Erfahrungen
jedes Mitarbeiters. Sie enthält nicht das Wissen selber, sondern verweist auf
eine Person, die über dieses Wissen (implizit oder explizit) verfügt. Insofern
ist sie ein Werkzeug um Personen zu folgen, die relevantes Wissen besitzen.
Wissenslandkarten können entwickelt werden für einzelne Personen, Gruppen
(Abteilungen, Teams, Projektgruppen, eine Berufsgruppe, externe Berater,
Lieferanten) oder eine ganze Organisation.
Die Darstellung der elektronischen
Wissenslandkarte kann variieren, abhängig von ihrem Ziel, den Personen oder den
Gruppen die sie beschreibt.
Welches Ziel verfolgt eine
Wissenslandkarte?
Das wichtigste Ziel
ist es, den Personen in einer Organisation den Weg zu gesuchten Informationen zu
weisen. Ein Organigramm verschafft keinen eindeutigen Blick auf die Verortung
speziellen Wissens, eine Wissenslandkarte macht genau das. Sie kann außerdem
nach außen hin die Fähigkeiten und Fachkenntnisse einer Organisation darstellen.
In solchen Fällen ist die Wissensinformation eher allgemeiner
Natur.
Wann verwenden Sie eine
Wissenslandkarte?
Eine Wissenslandkarte
hilft Ihnen u.a. folgende Fragen zu beantworten:
-
Wer kann
welche Dienstleistungen anbieten?
-
Wer ist
oder war mit welchen Kunden in Kontakt?
-
Wer
verfügt über die Sachkenntnis um ein spezielles Problem zu
lösen?
-
Wer hat
Erfahrung mit einer bestimmten Art von Projekt?
-
Wer hat
Publikationen zu einem bestimmten Thema verfasst bzw. Präsentationen zu einem
bestimmten Thema oder einem Wissensgebiet gehalten?
-
Wer möchte
Informationen sammeln, die für ein (aktuelles) Projekt benötigt
werden?
Kurz gesagt
können mit Hilfe einer Wissenslandkarte die Personen ausgewählt und vorgestellt
werden, die in der Lage sind eine (neue) Aufgabe schneller, effizienter und
genauer auszuführen.
Ihre Kunden erwarten
die Sicherheit, dass nur die besten Experten Ihre Projekt durchführen. Natürlich
möchten Sie auch die Projekte Ihrer eigenen Organisation in besten Händen
wissen. Daher ist es so wichtig die Personen mit der richtigen Ausbildung,
Sachkenntnis und Erfahrung zu finden, bevor sie den Projekten zugeordnet werden.
Häufig haben sie diese Personen bereits in der eigenen Organisation. Falls nicht
ist die Wissenslandkarte ein nützliches Tool für die Entscheidungsfindung,
externe Sachkenntnis einzukaufen. Im Wettbewerb um internationale Projekte
werden häufig standardisierte Lebensläufe wichtiger Mitarbeiter benötigt. Das
Repris CV Modul, das die Basis der Wissenslandkarte darstellt, kann durch für
Ihr Unternehmen spezifische Felder erweitert werden.
Den Austausch von Wissen
vereinfachen
In vielen Fällen
sind sich Organisation des Wissens, über das sie verfügen, gar nicht voll
bewusst. Häufig werden unnötig Drittanbieter beauftragt. In einigen Fällen wird
Wissen eingekauft, von dem nicht bekannt war, dass es in der eigenen
Organisation bereits vorhanden ist.
Weil Repris komplett
in Webtechnologie entwickelt wurde, kann es zum Teil Ihres Intranets werden. So
kann die Erfordernis, rasch festzustellen welche Personen inner- oder außerhalb
der Organisation über ein erforderliches Wissen verfügen, einfach erfüllt
werden.
Was brauchen Sie?
- Definieren Sie Wissensgebiete und Untergebiete, die für Ihre
Organisation relevant sind. Beginnen Sie mit Gebieten die unmittelbar von
Bedeutung sind und erweitern Sie diese um wichtige allgemeine Wissensgebiete
und Untergebiete, um in der Lage zu sein einen unzweideutigen Vergleich
anzustellen.
- Definieren Sie schlüssig Ihre
Kunden, Projekte, Veröffentlichungen, Präsentationen und Seminare.
- Definieren Sie die Ausbildungs-, Wissens- und Erfahrungsstufen und
verbinden Sie diese mit allen anderen wichtigen Informationen, um in der Lage
zu sein einen unzweideutigen Vergleich anzustellen. Die Wissenslandkarte ist
ein geeignetes Medium, um diese Informationen festzuhalten und
darzustellen.
- Ein
flexibles Design, wo Informationen einfach hinzugefügt werden
können.
- Stellen Sie sicher, dass Ihre Aktivitäten umfassend von Ihrer
Organisation unterstützt werden, und formulieren Sie gemeinsame Vereinbarungen
hinsichtlich Nutzung und Pflege der Wissenslandkarten. Nutzen Sie die
Wissenslandkarten sowohl, um Aufgaben, Projekte usw. zuzuordnen, als auch für
Beurteilungen. So motivieren Sie Mitarbeiter dazu, die Wissenslandkarten
up-to-date zu halten.
Was müssen Sie
tun?
Machen Sie eine
Aufstellung des verfügbaren Wissens. Die Personalabteilung hat in der Regel
einen Überblick über das Basiswissen aller Mitarbeiter.Fragebögen helfen
dabei, detaillierte Informationen über das individuelle Wissen einzelner
Personen zu erhalten.Übertragen Sie alle Details über Ausbildung,
Trainings, Seminare, Publikationen und Kenntnisse in eine interne
Bewertungstabelle. Dies versetzt Sie in die Lage, Vergleiche anzustellen und
genaue Suchfragen zu formulieren.
Unterscheiden Sie
Kenntnisarten und berücksichtigen Sie auch soziale, organisatorische,
jobbezogene technische, künstlerische und andere Kenntnisse. Legen Sie fest, ob
es um explizite oder implizite Kenntnisse geht.Überprüfen Sie regelmäßig Wissen und Kenntnisse
der Mitarbeiter. Nutzen Sie hierfür Beurteilungsgespräche, die von einem
Supervisor geführt werden und vom gesamten Team diskutiert
werden.
Das Ergebnis der
Auswertungen kann zur Erstellung einer Wissenslandkarte mit Personen, Teams und
Abteilungen genutzt werden. Die Wissenslandkarte kann dem gesamten Unternehmen
über das Intranet zur Verfügung gestellt werden.
Die Wissenslandkarte kann dann online zum Beispiel von einem Manager
genutzt werden, um qualifierte Mitarbeiter für ein neues (Projekt-)Team zu
bestimmen.
Erfolg oder
Misserfolg der Wissensarbeit hängen stark von der Unternehmenskultur ab, deshalb
sollten die Vorteile einer Wissenslandkarte nicht unterschätzt
werden.
Welche Vorteile können erzielt
werden?
-
Ein strafferes internes Wissensnetzwerk (schnellerer und
häufigerer Kontakt zwischen Mitarbeitern, die ohne eine Wissenslandkarte nicht
oder nicht so leicht zueinander gefunden hätten), das zur optimalen Ausnutzung
verfügbaren Wissens und zum effizienten Einsatz externen Wissens
führt.
-
Bewussterer Umgang der Mitarbeiter mit dem eigenen
(aktuellen und gewünschten) Wissensprofil.
-
Besserer
Einblick in das verfügbare Wissenspotenzial und ein besserer Überblick über den
Umfang ausbaufähiger Wissensgebiete. Dieser Einblick verschafft dem Management
die Gelegenheit, entweder Mitarbeiter zu motivieren ihr eigenes Wissen zu
erweitern oder zeitweise Wissen von außerhalb
hinzuzuziehen.
REPRIS
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(niederländisch)
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