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Angewendete Techniken in BIBIS Library Portal
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Der folgende Text ist ein Auszug aus dem technischen BIBIS Handbuch. Als IT-Verantwortlicher in Ihrem Unternehmen sind Sie ein wichtiger Partner für uns bei der Entscheidung für BIBIS und bei der erfolgreichen BIBIS Installation und Implementierung in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Organization.

 

BIBIS Konzept

 

BIBIS ist ein Bibliothekssoftware Paket, das auf Inter-/Intranet-Technologien basiert. BIBIS kann genauso auf einem Webserver unter Windows wie auch unter UNIX oder einer seiner Varianten wie Solaris oder HP-UX installiert werden.

 

Warum Sie sich für eine Internet-/Intranet basierende Bibliothekssoftware entscheiden sollen?

 

Die Antwort ist wirklich einfach. Bibliotheksinformationen werden zunehmend digital angeboten. Computer sind in Bibliotheken Standard. Datenaustausch zwischen verschiedenen Bibliotheken sowie zwischen Bibliotheken und ihren Kunden bzw. Lieferanten ist besonders für elektronische Kommunikation geeignet. Die Tatsache, dass Benutzer weniger und weniger dazu bereit sind, den Weg zur Bibliothek auf sich zu nehmen, um Informationen zu sammeln, ist ein wichtiger Faktor. Andererseits wünschen sich Informationsspezialisten Zugriff auf Informationen und das Wissen über diese Informationen von jedem Arbeitsplatz aus. Die Möglichkeiten des Internet / Intranet bieten eine hervorragende Lösung für dieses Dilemma.

Internettechnologie ermöglicht den Zugriff auf Bibliothekskataloge von jeder Plattform aus. Diese sogenannte Plattformunabhängigkeit ist der größte eErfolgsfaktor des Internet. Nicht zu vergessen, dass der omnipräsente Browser ein enorm leistungsfähiges und anwenderfreundliches Interface für jede Anwendung darstellt. In nahezu jeder Organisation bedeutet die Nutzung des Browser-Interfaces, dass kein Software-Rollout mehr nötig ist.

 

BIBIS erfüllt die Anforderungen und Wünsche des modernen Bibliothekskunden und wird dem Wandel in der Bibliothekswelt gerecht. Square Information Systems erkannte dies bereits 1997. Dies erklärt warum BIBIS einerseits längst nicht mehr an Wachstumsproblemen leidet und andererseits über eine große Kundenbasis verfügt, die – gemeinsam mit uns – Qualität und Stabilität garantiert.

Welches sind die BIBIS Module?

BIBIS ist in zwei Hauptbereiche aufgeteilt:

 

1.        Bibliotheksbereich: BIBIS LMS (Library Management System)

2.        Online Public Catalog: BIBIS OPAC

1. Bibliotheksbereich: BIBIS LMS

In diesem Bereich werden Dokumente wie Bücher, Magazine, Berichte, Gesetzestexte, Artikel, Normen etc. geordnet, beschrieben und in Umlauf gebracht. BIBIS LMS verwaltet zudem Informationen über Lieferanten, Ausleiher, Budgets usw. In den Katalogen werden Dokumente bestenfalls Kategorien und Klassifikationen zugeordnet. Hier werden die passenden Schlagwörter – aus Sicht der Benutzer –den verschiedenen Thesauri und Tabellen zugeordnet. Außerdem fällt hier die Entscheidung, welche Dokumente nicht manuell beschrieben werden, und stattdessen vollständig indexiert und einer Wissenskollektion zugeordnet werden – und damit im OPAC zur Verfügung stehen. Über Benutzerprofile kann jeder User täglich oder zu jedem beliebigen Zeitpunkt über den Zugang für ihn wichtiger Dokumente informiert werden. Diese Dokumente können überall aus dem Intranet oder dem Internet stammen.

Angewandte Software

&nbps; Bezeichnung / Version  Speicherort Server 
Perl Perl version 5.6.1  perl
Datenbank- & Appl.mgt  Providex versie 4.23 (32Bits version) pvx
Mail spooler  BIBIS MAIL  BIBIS1->spoolers->emailer
Anwendung BIBIS 2.xx BIBIS1
Anwendung  SISS 1.01  BIBIS1 -> Spoolers

2. Online Public Access Catalog (OPAC)

Der Online Public Access Catalog (OPAC) ist wie der Name schon sagt der öffentlich zugängliche Bereich der BIBIS Software. Dahinter verbirgt sich eine leistungsfähige Suchmaschine, die jedes Wort in einer Dokumentbeschreibung findet oder sofern verfügbar die digitale Version des Dokuments selbst – unabhängig davon aus welchem Feld die gesuchte Information stammt. Dies nennt man Volltextsuche.

Im OPAC werden Bibliothekskataloge der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Benutzer können die Kataloge durchsuchen, in ihnen verfügbare Dokumente drucken und bestellen sowie Dokumente reservieren, die bereits ausgeliehen sind. Aber die weitreichenden Suchoptionen des OPAC sind nicht nur für die Besucher nützlich, sondern auch für die Bibliotheksmitarbeiter. Bestellung neuer und Reservierung ausgeliehener Dokumente erfolgen über die BIBIS E-Mail-Funktion. Abgesehen von der Möglichkeit einer einfachen Suche (Volltext mit durchgängiger Benutzerführung) können Experten auch erweiterte Suchanfragen formulieren, in denen jedes Feld einzeln angesprochen werden kann. Die Leistungsfähigkeit der Suchmaschine und das Wissen der Informationsspezialisten werden optimal genutzt mit der thematischen Suchoption des OPAC, die Suchfragen mit Themen einer Baumstruktur verknüpft. Es versteht sich von selbst, dass diese Themen komplett den Wissensstrukturen einer Organisation angelehnt werden können.

Angewandte Software

&nbps; Bezeichnung / Version  Speicherort Server 
Perl Perl version 5.00.502  perl
Datenbank- & Appl.mgt  ProvideX version 4.23 (32Bits version) pvx
Mail spooler  BIBIS MAIL  BIBIS1->spoolers->emailer
Anewendung Verity IS 3.7 Is -> verity

Funktionsmodell der BIBIS Software

BIBIS in einer "Multi-Umgebung"

 

Das folgende Diagramm ist eine einfache Darstellung der Netzwerkkommunikation mit BIBIS innerhalb zweier verschiedener Umgebungen.

 

Die Ziffern in der Abbildung beziehen sich auf folgende Beschreibungen:

  1. Nur ein Bibliotheksanwender kann auf den BIBIS Bibliotheksserver zugreifen. Auf diesem Server werden alle Aktivitäten des Bibliothekskatalogs verarbeitet.
  2. Der sogenannte Kunde-Benutzer stellt Suchanfragen im Bibliothekskatalog über den OPAC; er kann nicht direkt auf den Bibliotheksserver zugreifen. Natürlich ist es für einen Bibliotheksanwender auch möglich, über den OPAC zu suchen.
  3. Die Bibliotheksserver sind mit dem OPAC verbunden. Das Programm BIB2VER für den OPAC stellt sicher, dass alle Änderungen in den Katalogdaten auf dem Bibliotheksserver auch in den OPAC Katalog übergeben werden. So ist der OPAC immer up-to-date.
  4. Die Router wurden auf beiden Seiten des Netzwerks platziert, um zu verhindern, dass Mitarbeiter auf das jeweils andere Netzwerk zugreifen.
BIBIS Software Kommunikation

Das folgende Schema zeigt wie die Kommunikation zwischen den verschiedenen Softwareelementen des BIBIS Bibliotheksbereichs funktioniert.

 

 

Wenn der Anwender seine Aktivitäten auf einer bestimmten Seite abgeschlossen und die Daten verarbeitet hat, sendet Perl die verarbeiteten Daten an ProvideX. Die Daten werden von BIBIS verarbeitet und jegliche Änderung wird in die Datenbank eingefügt.

 

Ein Beispiel, wann ein Javascript gestartet wird:

Wenn eine Tabelle auf der BIBIS Benutzeroberfläche per Mausklick ausgewählt wird, wird ein Javascript gestartet, das die mögliche Auswahl anzeigt und schließlich die getroffene Wahl über Perl an ProvideX kommuniziert.

BIBIS E-Mail-Kommunikation

 

In einem Bereich des BIBIS Programm wird eine Nachricht als ASCII Textdatei (mit der Erweiterung .eml) erzeugt und in das MAIL_OUT Verzeichnis gespeichert. Der BIBIS E-Mail-Spooler prüft dieses Verzeichnis auf .eml Nachrichten.

Im BIBIS E-Mail-Spooler wird die ASCII Nachricht in eine SMTP Nachricht (E-Mail) umgewandelt, anschließend wird die E-Mail an einen Mailserver (SMTP Server) weitergeleitet. Schließlich sendet der SMTP Server die Nachricht an den Adressaten. (SMTP steht für Simple Mail Transfer Protocol).

BIBIS Druckerkommunikation

 

Das BIBIS Druckprogramm sammelt Druckdaten aus der BIBIS Datenbank und verknüpft diese Daten mit dem BIBIS Drucklayout des Druckprogramms. Diese Kombination wird an den ProvideX Druckserver weitergeleitet, der den Druckernamen des Netzwerks mit dem Druckernamen aus BIBIS verbindet. Anschließend wird das Druckkommando an den TCP/IP Druckserver gesendet, der wiederum das Kommando an den Netzwerkdrucker sendet – dieser druckt schließlich die Daten.

Datenbankunabhängigkeit

Standardmäßig wird BIBIS mit einer ProvideX Datenbank ausgeliefert. Trotzdem verfügen wir über eine vollständig offene ODBC-Struktur, die es erlaubt beliebige Datenbanken wie Oracle, SQL, Informix etc. anzubinden. Wir haben in unseren Projekten Erfahrungen mit diesen Datenbanken gesammelt. Die Definition der RDBMS-Schicht ist so flach, dass auch etwa bei Oracle Abfragen keine Geschwindigkeitsverluste auftreten.

 

Doch noch einiges zu den Vorteilen von ProvideX. ProvideX wurde von einem großen Anbieter entwickelt, der eine hervorragende proprietäre Version des Original Business Basic geschrieben hat. Das Unternehmen heißt Sage und es hat das Produkt 1999 in seine Tochtergesellschaft Best Software ausgelagert.

Dies macht ProvideX mehr als andere Produkte besonders geeignet für die Entwicklung von Applikationen. Die enthaltenen Tools und die klaren Sprachfeatures ermöglichen es, schnell und beständig Software zu entwickeln – etwa für Applikationen auf Basis von Internettechnologie.


Zudem bietet ProvideX eine große Bandbreite an Möglichkeiten wie die Nutzung von ODBC, DDE, VBX´s, DLL´s, Multimedia, direkte Kontrolle von Windows Druckertreibern, Internet, Intranet, Extranet, TCP/IP sowie den Zugriff auf Tools und Datenbanken von Drittanbietern.

Im Vergleich zu anderen Entwicklungsumgebungen ist eine in ProvideX geschriebene Lösung üblicherweise günstiger und bietet bessere Performance. ProvideX Tasks brauchen sehr wenig Speicherkapazität und aufgrund der variablen Länge der Records kann bereits innerhalb der Datenbank eine Reduktion des Speicherplatzes um 50% erzielt werden. Es soll jedoch nicht verschwiegen werden, dass Anwendungen, die in ProvideX geschrieben wurden, keine SQL/ODBC-basierte Datenbank als Basis haben können. Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auf der folgenden Website: http://www.mbabizsof.com/database.htm.

 

ProvideX` “natürlicher Datenbankmanager” (kombiniert mit der soliden Sprache) ist ganz besonders geeignet höchste Grade an Performance und Datenintegrität für business-kritische Anwendungen zu garantieren.

Die vollständige Austauschbarkeit von Programm- und Datendateien (keine Konvertierung nötig) zwischen den verschiedenen Betriebssystemen (Windows/Unix) bedeutet einen hohen Gran an Flexibilität und Wachstumsoptionen.

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